1. Platz
“Geschichtsbaustelle (AT)”
Ülkü Süngün
"Geschichtsbaustelle (AT)"
Aufbauend auf den Ergebnissen des Ideenwettbewerbs von 2019 und dem anschließenden Bürger*innenbeteiligungsverfahren wird ein Realisierungswettbewerb zum zukünftigen Umgang mit dem 39er Denkmal und dem Reeser Platz durchgeführt. Ziel ist es, temporäre künstlerische Arbeiten als zeitgenössische Kommentierung des Denkmals zu entwickeln. Die Arbeiten sollen für eine Dauer von ca. zehn Jahren konzipiert sein und einen möglichen Rückbau berücksichtigen.
Gesucht werden künstlerische Entwürfe für den zukünftigen Umgang mit dem 39er Denkmal und dem Reeser Platz. Als Realisierungsraum stehen das Denkmal sowie der gesamte Reeser Platz – Vorder- und Rückseite des Denkmals – zur Verfügung. Die künstlerische Gestaltung und Arbeitsweise sind grundsätzlich freigestellt; auch andere Fachdisziplinen sowie Überlegungen zur Freiraumplanung können einbezogen werden.
Die Entwürfe sollen eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte fördern und Impulse für eine zukunftsorientierte Erinnerungskultur setzen. Ziel ist es, einen Dialog zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu eröffnen und den öffentlichen Raum als Ort der Reflexion, Auseinandersetzung und des Gedenkens zu gestalten.
Landeshauptstadt Düsseldorf, vertreten durch die Kommission für Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Für die Realisierung der künstlerischen Gestaltung ist ein Budget von maximal 450.000 Euro inkl. MwSt. vorgesehen.
Geladener, einphasiger, nicht anonymer Realisierungswettbewerb Kunst und Bau.
Am Wettbewerb haben 9 Künstler*innen bzw. Teams teilgenommen: Tamara Grcic, Heinke Haberland, Gabriele Horndasch, Andrea Knobloch, Milica Lopičić und Christian Sievers, Esther Shalev-Gerz, Ülkü Süngün, Ultrastudio sowie Ute Vorkoeper.
Ülkü Süngün
"Geschichtsbaustelle (AT)"
Esther Shalev-Gerz
"absence"
Tamara Grcic
"12 Fahnen für den Frieden"