Abgeschlossener Wettbewerb

Franz-Vaahsen-Schule

Foto: Nicolas Grosch

Anlass:

Die Franz-Vaahsen-Grundschule an dem Grenzweg 12 im Stadtteil Düsseldorf-Wittlaer erhält eine neue zusätzliche Zweifach­turnhalle sowie eine Mensaerweiterung.
Dem Wettbewerb voraus ging eine intensive Erkundung des Standorts. Wichtig war der Kunstkommission dabei auch die Partizipation der Schüler und Schülerinnen vor Ort. Sie stellte sich dem Schülerparlament vor, veranstaltete Workshops und führte Befragungen der Mitglieder der Schulgemeinschaft durch. Dabei kam heraus, dass der Namensgeber Franz Vaahsen eine wichtige Rolle für das Zusammenleben und die Aktivitäten der Schulgemeinschaft spielt. Franz Vaahsen war Pastor und Lehrer in Wittlaer, Förderer der modernen Kirchenkunst und Gegner der Nationalsozialisten. „Wir freuen uns, dass eines unserer ersten Projekte in einer Schule am Stadtrand von Düsseldorf realisiert wird. Es ist uns als Kommission ein wichtiges Anliegen zeitgenössische Kunst in allen Bezirken von Düsseldorf zu realisieren und sichtbar zu machen“, betont Jörg-Thomas Alvermann, Vorsitzender der Kommission und Bildender Künstler.

Nutzer:

Franz-Vaahsen-Schule, Düsseldorf

Ausloberin:

Bauherrin und Ausloberin ist die Landeshauptstadt Düsseldorf

Realisierungskosten, brutto:

Für die Realisierung der künstlerischen Arbeit standen bis zu 90.000 Euro (brutto) zur Verfügung.

Wettbewerbsart:

Der Wettbewerb wurde als geladener, einstufiger, anonymer Wettbewerb durchgeführt.

Teilnehmer*innen:

FORT (Alberta Niemann + Jenny Kropp, Berlin), Empfangshalle (Corbinian Böhm + Michael Gruber, München), Moritz Hirsch (Berlin), Anne Krönker (Leipzig), Eric Lanz (Düsseldorf), Katharina Maderthaner + Christian Schreckenberger (Düsseldorf), Ulrike Möschel (Düsseldorf), Christian Odzuck (Düsseldorf)

Sieger*in:

Moritz Hirsch (Berlin) mit „Widerstand – oder in Gedanken frei zu sein“

Das Wettbewerbsverfahren erfolgte gemäß den Richtlinien der Landeshauptstadt Düsseldorf für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum (2017) und in Anlehnung an die Richtlinien für die Durchführung von Planungswettbewerben RPW (2013).

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