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02/05/2018
Franz-Vaahsen-Schule

Kunstkommission fasst Beschlüsse zu Schulen und Denkmäler

Foto: Nicolas Grosch

Am Mittwoch, den 2. Mai tagte die Kunstkommission in der Franz-Vaahsen-Grundschule, für die der Beschluss gefasst wurde Kunst am Bau zu realisieren

Im Juli vergangenen Jahres hat der Rat beschlossen, den Neubau einer zweifach-Turnhalle an der Franz-Vaahsen Grundschule zu realisieren. Damit wird dem derzeit nicht abgedeckten Bedarf an Sportangeboten im Stadtteil Wittlaer begegnet. Gleichzeitig wird aufgrund des gestiegenen Bedarfs die dortige Mensa vergrößert.

Wunsch der Schule ist es, den Bau in Zusammenarbeit mit Schülerinnen, Schülern und Künstlern zu gestalten. Entsprechend trug der Schulleiter Dr. von der Gathen dieses Anliegen der Kunstkommission am 21.3.2018 vor. „Unser Leitbild „WIR sind FRANZ“ ist uns Orientierungs- und Ankerpunkt. „Fair, ruhig, achtsam, nett und zuverlässig“ – so wollen wir hier miteinander leben und lernen.“ Weiter sei es der Wunsch, auf dem Gelände gerne Kunst sprechen zu lassen. Die beiden Neubauvorhaben böten diese Möglichkeit. Für junge und alte Wittlaerer stelle die Schule mit Turnhalle und Sportplatz einen belebten Treffpunkt dar. „Wie auf einem kleinen Campus läuft das Leben hier ab. Diesen Mittelpunkt des „Dorfes“ wollen wir gestalten.“

Die Kunstkommission beschloss, dem Wunsch nachzukommen und das Bauprojekt weiter zu verfolgen, obwohl die Planung und der Projektfortschritt soweit gediehen sind, dass es bereits Einschränkungen hinsichtlich der künstlerischen Realisierungsmöglichkeiten gibt.

Ein Grundansatz der Kunstkommission ist es, zu einem möglichst frühen Zeitpunkt die Wünsche und Bedürfnisse, insbesondere der Nutzer also der Kinder und Jugendlichen zu recherchieren und zu beleuchten. Die Franz-Vaahsen Grundschule verfügt über ein Schülerparlament. Da dieses für den Austausch besonders geeignet ist, hatte sich die Kunstkommission dort vorgestellt, um direkte Anregungen und Wünsche der Schüler*innen entgegenzunehmen.

Des Weiteren wurde das Denkmal der 39er am Reeser Platz mit der zuständigen BV, der Mahn- und Gedenkstätte sowie dem Stadtarchiv diskutiert und ein möglicher Umgang mit dieser sensiblen Thematik erörtert. Das Forum für Lesben, Schwule und Trans* trug Ihr Anliegen bezüglich eines lebendigen Erinnerungsortes vor. Düsseldorf war ein Schwerpunkt der Verfolgung Homosexueller zu Zeiten des NS-Regimes. Angedacht wird ein Standort entlang des Rheins zwischen den Rheinterrassen und der Rhein-Knie-Brücke. Die Kunst-Kommission sieht es für sinnvoll an, einen öffentlichen Wettbewerb auszuloben.

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