Projekt

Lantz'scher Skulpturenpark 2023

Foto: Katja Illner

Der Galerist Alfred Schmela (1918–1980) eröffnete 1975 im Herrenhaus des Lantz‘schen Parks seine „Galerie im Park“ und machte aus der 14,5 ha großen Grünanlage im Stadtteil Lohausen einen Skulpturenpark mit musealen Werken.

Auf Initiative von Gregor Jansen, Leiter der Kunsthalle Düsseldorf, wurde diese Idee mit dem „Lantz’schen Skulpturenpark Lohausen 2020“ wiederbelebt. Ein Mix von skulpturalen Positionen u.a. von Rita McBride, Bogomir Ecker, Martin Pfeifle und Chistian Odzuck sowie diversen künstlerischen Performances mit Tanz, Theater und Kochen fand hohen Zuspruch in der Bürgerschaft. Das von der Kunstkommission der Stadt Düsseldorf geförderte Projekt wird seitdem in einem jährlichen Rhythmus fortgeführt. Unter Verwendung eines maximal offenen Ansatzes und in Abstimmung mit der Kunstkommission werden kuratorische Konzepte entwickelt, die wiederum mittels Skulpturen und/oder performativen Ansätzen die Rolle von Kunst im öffentlichen Raum, Land Art und Happening untersuchen.

Nach dem sehr erfolgreichen Start in den letzten Jahren soll der Lantz`sche Park  jährlich immer wieder erneut als Bühne für künstlerisch und gesellschaftlich aktuelle Positionen fungieren. Für 2023 konnte die Kuratorin Lynhan Balatbat-Helbock gewonnen werden.


English version please scroll down

Kuratorin 2023:
Lynhan Balatbat-Helbock

 

on damp earths we wander –

a journey of ten stories in the sonic garden of Kerima Tariman¹

 

Audiovisuelles Begegnungsprojekt für den Lantz’schen Park Düsseldorf

 

How time holds me under
a shadow I cannot name, the bush-music and its sweet
bangarang. Do not wake me. Downtown
I’ll roam wild with the improbable goats,
window-cleaners careening through traffic,
ripe urchin bartering his endless hope:
Each day is usable, I want to tell them.
Our hunger is criminal, faces sewn shut.

We are tongue-tied with the songs
of unknown birds, an extinct diction. Fireburn
that shipwreck, its aimless curse. Jah, guide
these words, this life an invisible column, my one
bloodline stretching, red livewire vein, to appear across
these hijacked decades, inventing Paradise.

aus DREAMING IN FORGEIGN von Safiya Sinclair

 

Man sagt, dass auf kleinen Bänken in Parks, auf öffentlichen Plätzen oder in U-Bahn-Stationen bei den Menschen, die Tag und Nacht arbeiten, eine flüchtige Ruhe zu finden ist.

Der Garten, die willkommene Oase als Zufluchtsort für Ruhe, Erholung und Besinnlichkeit, ist im Idealfall für alle Menschen in den Städten zugänglich. Hundebesitzer, Eltern mit ihren frei herumlaufenden Kindern, essende Arbeiter, Verliebte, Körper, die einen Austausch in privaterer Umgebung suchen, und einsame ältere Menschen, sie alle trachten nach bewahrter Natur, der Auszeit zwischen den Gärten und dem städtischen Alltag.

Auch hier sollte der Garten weder auf den Ort des Ankommens beschränkt werden, der aus der Bank besteht, auf der wir schließlich unsere Ruhe finden, noch auf den Rasen oder die geschnittenen Büsche und die Bäume, die wir betrachten. Der Weg durch die Stadt, die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, gefolgt vom Klang der Fußsohlen auf dem Gehweg, dem Kopfsteinpflaster und schließlich den Kieselsteinen, ist Teil des Spaziergangs im Park.

Das Skelett ist jedoch nicht so friedlich, wie es das Fleisch ist. In vielen Schichten unter der Erde und unter dem saftigen Gras sind die Überreste der gewaltsamen Kapitel unserer Geschichte noch lange nicht verschwunden. Kolonialität wurde und wird nicht nur den Menschen aufgezwungen, sondern auch dem Nicht-Menschlichen, den Pflanzen und dem mikrobiellen Leben, und in der Bildung der Binaritäten von „Natur“ und „Kultur“². Selbst in den Boden graviert sie sich ein, in Form von zersetzten Spuren ihrer Vergangenheit und fortwährenden Brutalität, durch Körper und Knochen, zurückgelassen und erhalten, andere, entfernt und repatriiert. Die botanischen Formationen und veränderten Pflanzen entstanden parallel zum Aufbau der Plantagenwirtschaft, die durch den transatlantischen Sklavenhandel und die lange Geschichte der Migration ermöglicht wurde. Die Historikerin Londa Schiebinger deutet darauf hin, dass botanische Gärten als „Versuchslabors für die Landwirtschaft und als Zwischenstationen für die Akklimatisierung von Pflanzen für den Binnen- und Welthandel“³ eingerichtet wurden; sie wurden zu institutionellen Prüfstandorten der „Verbesserung“. Schließlich zieht sich ein grüner Faden durch die Praxis der imperialen Mächte, Menschen in ausgedehnten Gebieten zu enteignen, über die schreckliche Herrschaft während des Zweiten Weltkriegs bis hin zu übermenschlichem pflanzlichen Leben und dessen Umwandlung in gegenwärtige Formen der landwirtschaftlichen Biotechnologie.

Die historischen Komponenten der Entstehung des Parks, die in den dunklen Kapiteln der menschlichen Zeit(en) angesiedelt sind, bilden einen Teil der kritischen Auseinandersetzung. Das Open-Air-Ausstellungs- und Hörprojekt On damp earths we wander; – A journey of ten stories in the sonic garden of Kerima Tariman wird thematisch jedoch nicht auf dieses Thema reduziert.

 

Die Komposition der zehn Geschichten richtet die Verteilung der Kunstwerke, die im und um den Park herum angeordnet sind, aus. Jedes Kapitel steht unter der Symbolik einer Pflanze, eines Tieres oder einer räumlichen Struktur.

cuento I: el roble (die Eiche)
cuento II: la capilla funeraria (die Grabkapelle)
cuento III: puerta de entrada al cielo (Tor zum Himmel)
cuento IV: laminaria (die Braunalgen)
cuento V: la ardilla (der Schmetterling)
cuento: VI: canta de los pajaros (Vogelgesang)
cuento: VII: el abedul (die Birke)
cuento VIII: la hembra (die Kuh)
cuento IX: mycelium (der Pilz)
cuento X: el pulpo (der Oktopus)

Die erste Erzählung, die Eiche, wird einen Raum der Begegnung und des Austauschs bieten, der sowohl für intime Gespräche als auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Grabkapelle wird Werke zeigen, die zur näheren Betrachtung einladen, und sich mit Themen wie Vertreibung und marginalisierten Gemeinschaften auseinandersetzen. Kapitel drei und vier befassen sich mit der Praxis des Ausruhens sowie mit der Geschichte der Ankunft und den damit verbundenen Archivierungsformaten. Im Zeichen des Schmetterlings werden Formen der Interaktion und Partizipation realisiert. In kleineren Gruppen wollen wir Zeit schaffen, um gehört zu werden, um gesehen zu werden. Spaziergänge sollen Raum für Gespräche und Austausch öffnen. Die sechste Geschichte, der Vogelgesang, ist akustischen Archivarbeiten gewidmet, die sich aus Kriegsüberlebenden und Zeugnissen des Zweiten Weltkriegs ergeben. Der Akt des Zuhörens wird in einer akustischen Verteilungskarte im und um den Park im Vordergrund stehen. Die Birke konzentriert sich auf räumliche und architektonische Formen der Darstellung. Die Arbeiten in diesem Kapitel werden einen architektonischen Schwerpunkt haben und sich auf die Darstellung des „Anderen“ beziehen. Das achte Kapitel, die Kuh, lädt die Besucher*innen ein, Ayò zu spielen und dabei die Bereiche Spiel, Introspektion und Kontemplation zu verbinden. Das neunte Kapitel regt die Betrachter*innen an, sich auf das Zusammenspiel von Fantasie, Wissen und der suggestiven Kraft der skulpturalen Installation einzulassen.

Die letzten beiden Kapitel sind als vielgliedriges Netzwerksystem gedacht. Der Oktopus als faszinierendes Gebilde oder Pilzmyzel unter der Erde. In Zusammenarbeit mit Monai de Paula Antunes & Niko de Paula Lefort entwickeln wir ein standortspezifisches Format von Radio Gardening. Dieses interaktive Klangprojekt ist ein radiophones Ökosystem, das  heterogene Inhalte, Formate und Traditionen des Radiomachens mit der eigenen materiellen Komplexität des Radios vermischt. Die Installation erfolgt in der räumlichen Struktur der nach außen gerichteten Bäume und Sträucher, sozusagen im „Schaufenster“ des Parks, und bietet so der Öffentlichkeit via Rundfunk und Internet Zugang zu einer Radioumgebung mit verschiedenen Ebenen der Interaktivität.

Epilog: „Das Paradies“ nach Kerima Tariman
Das Projekt on damp earths we wander – A journey of ten stories in the sonic garden of Kerima Tariman wird von einer Reihe von öffentlichen Programmen begleitet und schließt mit einer Publikation, die bis Ende diesen Jahres erscheinen wird. Die zehn Kapitel setzen sich aus verschiedenen kollektiven Klangspaziergängen, Lesesitzungen und offenen, forschungsbezogenen Formaten zusammen.Während der öffentlichen Programmreihe können die Teilnehmer*innen an fortlaufenden Netzwerkkonstellationen teilnehmen, die im Laufe des gesamten Projektzeitraums zur Verfügung stehen, auch online angeboten werden und so kontinuierlich weiterentwickelt werden können. Die oben genannten Kapitel und die dazugehörigen Kunstwerke werden in Form von Piktogrammen dargestellt. Design ist von Bedeutung. Es setzt einen Standard, beschreibt Umgebungen, definiert unsere Interaktionen und unser Sein in der Welt. Wir formen und werden geformt durch die Äußerungen von Lebensphilosophien, die sich in unseren Räumen, Objekten und kommunikativen Codes zeigen. Aus diesem Grund spielen die Verwendung von Sprache und Kommunikationsformen eine wichtige Rolle im gesamten Projekt.

Wir laden Wissenschaftler*innen und andere ein, über die Traditionen und Praktiken der Verbreitung von Klängen, über Formen der Heilung in der Freizeit und über gemeinschaftliches Engagement nachzudenken. Auch Künstler*innen und andere Personen sind eingeladen, ihre künstlerischen Arbeiten zum Thema auszustellen und aufzuführen. Diese wissenschaftlichen und künstlerischen Aktivitäten werden durch eine Reihe von öffentlichen Lesungen und mehrere geführte Klangspaziergänge eingeleitet. In enger Zusammenarbeit mit gemeinschaftsbasierten und selbstorganisierten Praktiken der Klangarchivierung werden die Besucher*innen nicht nur eingeladen, in die umfangreiche Produktion hineinzuhören, sondern auch dazu angeregt, sich an diesem Prozess zu beteiligen. Durch Open-Access-Medien und Online-Plattformen soll das Projekt on damp earths e wander – A journey of ten stories in the sonic garden of Kerima Tariman nicht nur ein Ort des kollektiven Zuhörens und Staunens sein, sondern durch partizipatives Engagement der Körper auch Prozesse wie zuhören, verweilen, in gemeinsame Räume eindringen und schließlich eine eigene Art von Paradies erschaffen und erfinden, aktivieren.


1 Kerima Lorena Tariman (1979-2021), poet, academic and activist. † 20th of August in Negros Occidental.

2 Elena Agudio & Marleen Boschen — Soil is an Inscribed Body. On Sovereignty and Agropoetics. – Curatorial Note, in Agropoe-tics Reader (2019)

3 Londa Schiebinger, Plants and Empire (Cambridge: Harvard University Press, 2009): 11.

 

Konzept:

Lynhan Balatbat-Helbock

Kuratorisches Team, Konzeption und Produktionsteam:

Lynhan Balatbat-Helbock, Lia Milanesio, Bilge Emir

Produktion u. art handling:

Ola Zielińska, Rafał Łazar

Künstler*innen

Theresah Ankomah, Monai de Paula Antunes & Niko de Paula Lefort, Anne Duk Hee Jordan, Phil Collins, Antoinette Yetunde Bintu Oni, Al Hassan Issah, Refuge Worldwide, Pedro Oliveira, Farkhondeh Shahroudi, Barthélémy Toguo

Öffnungszeiten

Die Ausstellung im Lantz’schen Park ist rund um die Uhr geöffnet. Die Arbeiten in der Kapelle sind Donnerstag bis Sonntag jeweils von 14.00 – 18.00 zugänglich.
Der Eintritt ist frei.

Booklet

Den Link zum online-booklet mit den Beschreibungen der einzelnen Werke finden Sie hier.

Augmeted-Reality-Tour

Zu einer virtuelle Tour durch den Park und die Ausstellung geht es hier.


Termine und
Veran­staltungen
2023

Das Veranstaltungsprogramm findet an vier Wochenenden statt und erstreckt sich über die gesamte Ausstellungsdauer.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.


 


curator 2023:
Lynhan Balatbat-Helbock

 

on damp earths we wander –

a journey of ten stories in the sonic garden of Kerima Tariman¹

exhibition, listening and encounter project in the Lantz’scher Park Düsseldorf

How time holds me under
a shadow I cannot name, the bush-music and its sweet
bangarang. Do not wake me. Downtown
I’ll roam wild with the improbable goats,
window-cleaners careening through traffic,
ripe urchin bartering his endless hope:
Each day is usable, I want to tell them.
Our hunger is criminal, faces sewn shut.
We are tongue-tied with the songs
of unknown birds, an extinct diction. Fireburn
that shipwreck, its aimless curse. Jah, guide
these words, this life an invisible column, my one
bloodline stretching, red livewire vein, to appear across
these hijacked decades, inventing Paradise.

from DREAMING IN FORGEIGN by Safiya Sinclair

It is said that fleeting peace is to be found on small benches in parks, squares or metro stations amongst the people that work throughout day and night.

The garden, the welcomed oasis as a refuge of rest, recreation and contemplation is ideally accessible to all people of its cities. Dog owners, parents with their unleashed children, eating laborers, lovers, bodies that seek exchange in more private spaces and lonesome elderly people, all seek the maintained nature, the quiet time within the parting walls between the gardens and the urban drill.

Here too one should not limit the garden to the point of arrival that is composed of the bench on which we ultimately find our rest on, nor the lawn, trimmed bushes and trees we look at. The path through the city, journeys via public transport followed by the timbre of the soles on pavement, cobblestones and ultimately pebbles is part of the walk in the park.

The skeleton however is not as peaceful as the flesh. Long linger the remnants of our violent chapters in history throughout many layers below the soil and lush grass. Coloniality was and is always not only imposed on human beings, but also on the more-than-human, on plants and microbial life, and in the making of the binaries of “nature” and “culture”². It inscribes itself even into the soil through the decomposed traces of its past and continuing brutality, bodies and bones left and kept, others removed and repatriated. The botanical formations and modified plants emerged alongside the establishment of plantation economies,made possible by the transatlantic slave trade and the long history of migration. Historian Londa Schiebinger suggests that botanical gardens were set up as “experimental stations for agriculture and way stations for plant acclimatization for domestic and global trade”³;they became institutional test sites of “improvement”. There is a green thread from the practice of imperial powers dispossessing people in extended territories, the horrific reign throughout the second world war to more-than-human vegetal life and its conversion to current forms of agricultural biotechnology.

The historical threads in the creation of the park situated within the dark chapters of human time(s) forms part of the critical engagement, but the open air exhibition and listening project On damp earths we wander; – A journey of ten stories in the sonic garden of Kerima Tariman won´t be thematically reduced only to this topic.

 

The composition of these ten stories will give form and help understand and conceptualise the spatial distribution of the artworks in and around the park. Each chapter is under the symbolism of a plant, animal or spatial structure.

cuento I: el roble (the oak)
cuento II: la capilla funeraria (the burial chapel)
cuento III: puerta de entrada al cielo (gateway to heaven)
cuento IV: laminaria (the seaweed)
cuento V: la ardilla (the butterfly)
cuento: VI: canta de los pajaros (birdsong)
cuento: VII: el abedul ( the birch)
cuento VIII: la hembra (the cow)
cuento IX: mycelium (the mushroom)
cuento X: el pulpo (the octopus

 

The first story, the oak, will encompass a space of encounter, exchange and designed to provide the ground for both intimate conversations as well as public events. The burial chapel will host works that invite to contemplate, to sit with themes of displacement and marginalized communities. The third and fourth chapter will be evolving around the practice of rest as well as the history of arrival and its related archival formats. Under the sign of the butterfly, forms of interaction and participation are going to be realized. In smaller groups we will intend for time to be created to be heard, in order to be seen. Walks should open the space for conversations and exchange. The sixth story called the birdsong is dedicated to sonic archival works in regards to war survivors and testimonies of WWII. The act of listening will be in the foreground in the distributed sonic map in and around the park. The birch focuses on spatial and architectural ways of representation. Works within this chapter will have an architectural focus and will evolve around the representation of “the other”. The eighth chapter, the cow, invites visitors to play Ayò, merging the realms of play, introspection, and contemplation. The nineth chapter invites viewers to engage with the interplay of fantasy, knowledge, and the evocative power of the sculptural installation.

cuento: X: el pulpo (the octopus)

This chapter is thought of as a multi-limbed network system, the octopus as a fascinating entity or fungal mycelium below the ground. We will be working with Archipel Radio station to develop a site specific format of RADIO GARDENING. This sonic interactive project by Archipel Stations Community Radio is a radiophonic ecosystem, mixing heterogeneous content, formats and traditions of radio-making within radio’s own material complexity. It will be installed within the spatial structure of the trees and bushes within the park showcase giving public access from outside to a radio environment via FM and online, with different layers of interactivity.

epilogio: El Paraiso segun Kerima Tariman

The project “On damp earths we wander; A journey of ten stories in the sonic garden of Kerima Tariman” will be accompanied by a series of public programs. The 10 chapters will be composed by various collective sound walks, reading sessions and open forms of research related formats.

Throughout the public program series the participants can take part in ongoing network constellations that will be available throughout the time frame of the project but are intended to stay online and can be developed in a continuous way.

The above chapters and encompassing art works will be represented by a pictogram. Design is of importance. It sets a standard, describes environments, defines our interactions and our being in the world. We form and we are formed by the externalizations of life philosophies that transpire in our spaces, objects and communicative codes. Therefore the usage of language and forms of communication will take a vital part in the entire project.

We invite scholars and others to reflect on the traditions and practices of sonic dissemination, recreational forms of healing and community engagement. We also invite artists and others to exhibit and perform their artistic works relevant to the theme. These scholarly and artistic activities will be initiated by a series of public reading sessions and several guided sound walks.

In close association with community based projects like Archipel Stations Community Radio and other self organised sonic archival practices, visitors are not only invited to listen into the vast production but get inspired to participate in the process.

Through open access media (like telegram groups) and online platforms the project On damp earths we wander; A journey of ten stories in the sonic garden of Kerima Tariman should not only be a space for collective listening and wonder but be activated by participatory engagement of the bodies listening, lingering, intruding into common spaces and ultimately recreating and inventing their own liking of paradise.

 


1 Kerima Lorena Tariman (1979-2021), poet, academic and activist. † 20th of August in Negros Occidental.

2 Elena Agudio & Marleen Boschen — Soil is an Inscribed Body. On Sovereignty and Agropoetics. – Curatorial Note, in Agropoe-tics Reader (2019)

3 Londa Schiebinger, Plants and Empire (Cambridge: Harvard University Press, 2009): 11.

 

concept
Lynhan Balatbat-Helbock

curatorial / conceptual and production team:
Lynhan Balatbat-Helbock, Lia Milanesio, Bilge Emir

spatial design & art handling:

Ola Zielińska, Rafał Łazar

list of artists

Theresah Ankomah, Monai de Paula Antunes & Niko de Paula Lefort, Anne Duk Hee Jordan, Phil Collins, Antoinette Yetunde Bintu Oni, Al Hassan Issah, Refuge Worldwide, Pedro Oliveira, Farkhondeh Shahroudi, Barthélémy Toguo

opening hours

The Lantz’scher park is open to the public 24/7. The works in the chapel are accessible Thursday through Sunday from 14:00 – 18:00.
Admission is free.

booklet

Please find the online-booklet with further information here.

Augmented-Reality-Tour

click here for a virtual tour of the park and the exhibition.

Lynhan Balatbat-Helbock, Foto ©Mc Ryan Melchior

LYNHAN BALATBAT-HELBOCK ist Kuratorin und Forscherin bei  SAVVY Contemporary Berlin und Teil des partizipativen Archivprojekts Colonial Neighbours. Sie erhielt ihren MA in Postcolonial Cultures and Global Policy an der Goldsmiths University of London und zog 2013 nach Berlin. In ihrer Arbeit innerhalb der ständigen Sammlung von SAVVY Contemporary sucht sie nach kolonialen Spuren, die sich in unserer Gegenwart manifestieren. Das kollaborative Archiv widmet sich der Auseinandersetzung mit verschwiegenen Geschichten und der Dekanonisierung des westlichen Blicks durch Objekte und die Geschichten hinter ihnen. In enger Zusammenarbeit mit Künstlern, Initiativen und Aktivisten wird das Archiv durch hybride Formen der Praxis aktiviert. Sie assistierte beim Management der documenta14 Radiosendung – Every Time a Ear di Soun, SAVVY Funk in Berlin (Juni – Juli 2017) und unterstützte die Künstlerin Bouchra Khalili bei mehreren Projekten und Ausstellungen (Mai 2015 – Mai 2016 / Juni 2021 – Mai 2022). Sie arbeitete an einem einjährigen Forschungsprojekt über Julius Eastman in einer Zusammenarbeit zwischen SAVVY Contemporary und dem Festival Maerzmusik (Berliner Festspiele, März) und ko-kuratierte das Ausstellungsprogramm Here history began. Tracing the re/verberation of Halim El-Dabh (2017-2018/2020-2021). 2018 produzierte sie die Auftragsarbeit Agnieszka Polska ś für die Ausstellung zum Preis der Deutschen Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof in Berlin (September 2018-März 2019). Zuletzt kuratierte sie das einjährige Projekt Monumental Shadows – Rethinking Heritage, ein partizipatives Projekt im öffentlichen Raum, das koloniale Figuren von ihrem Sockel stößt und die Schatten von Vergangenheit und Gegenwart verschiebt. Dieses Jahr kuratiert sie Wer Wir Sind in der Bundeskunsthalle in Bonn.

 

 

LIA MILANESIO ist Masterabsolventin in Kommunikation für kulturelles Erbe an der La Sapienza in Rom, Italien. Im Jahr 2019 schloss sie ihr Doppeldiplom an der Universität Ca’ Foscari in Venedig, Italien, und der Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland, mit einer Masterarbeit ab, in der sie die Auswirkungen des Kolonialismus in der Zentralafrikanischen Republik anhand der fünf Tierromane von Rene Maran analysierte. Im Jahr 2020 veröffentlichte sie in der postkolonialen Online-Zeitschrift “Il Tolomeo” den Artikel “Environmental criticism in René Maran’s animal novels”, in dem sie die ökologische Brutalität des Kolonialismus analysierte. Von 2021 bis Anfang 2023 arbeitet sie mit SAVVY Contemporary in den Bereichen Kommunikation, Management und virtuelles Design zusammen.

 

Bilge Emir, die hauptsächlich in den Bereichen Illustration und Video arbeitet, ist Absolventin der Visuellen Kommunikation, Weißensee KHB. Ihre Praxis ist geprägt von der Kombination ihrer Erfahrungen mit zeit- und raumbezogenen Medien, um vielschichtige Narrative des visuellen Geschichtenerzählens zu entwickeln. Neben der Veröffentlichung ihrer Illustrationen und Comics in verschiedenen internationalen Anthologien und Magazinen wurden ihre Arbeiten in verschiedenen Gruppenausstellungen gezeigt, darunter “The Good Cause: Architecture of Peace and Vocabulary of Hospitality” im Studio-X İstabul (2015), “Here and Elsewhere: The Contemporary Disobedient Art Practices from Turkey” im Museum of Contemporary Arts Vojvodina, Serbien (2019). Sie war Mitglied der Projektgruppe des Forschungsprojekts und der Ausstellung “Interflugs 30: Feral Methods” (2020) im nGbK, Berlin, die den Kontext autonomer, kollektiver Bildungs- und Kulturpraktiken untersuchte. Derzeit arbeitet sie als Designerin und bildende Künstlerin mit SAVVY Contemporary zusammen.

Permanente Skulpturen
im Lantz’schen Skulpturenpark

"wynfrith me caesit - herman me recreavit"
Herman de Vries

Perseus mit dem
Medusenhaupt
Ludwig Vordermayer

Ohne Titel
Erwin Heerich
zur Zeit nicht zu sehen

Attic
Kenneth Capps

Ohne Titel
Michael Gitlin

Dumme Kiste
Meuser

Dreiteilige Vertikale
Peter Schwickerath

Archiv

Nathow & Geppert Gestaltung, Bielefeld

Terra incognita – Fragen an die Erde

Beteiligte Künstler*innen: Gili Avissar, Anne Duk Hee Jordan, Lena von Goedeke,  Philipp Modersohn, Navid Nuur, Kollektiv orangotango, Michail Pirgelis, Annika Rixen, Adrien Tirtiaux, Shira Wachsmann, Martin Walde

Kuratorische Leitung: Friederike Fast und Lea Schleiffenbaum

Eröffnung: 11. Juni 2022, ab 16 bis 22 Uhr
Dauer der Ausstellung: 12. Juni bis 21. August 2022

Der Begriff „Terra incognita“ (lat. „unbekanntes Land“) stammt ursprünglich aus der Zeit der Seefahrer und Entdeckungsreisenden. Er bezeichnet Gebiete auf der Erde, die noch nicht beschrieben, kartografiert oder erkundet sind. Diese unerforschten Landstriche waren in der Vergangenheit oftmals Projektionsfläche für fantasievolle Erzählungen. So wurden sie auf historischen See- oder Landkarten auch in Form von Drachen oder anderen Fabelwesen verkörpert. Heute sind es vor allem fremde Planeten, die als unbekanntes Terrain gelten. Im Sommer 2020 landete die chinesische Marssonde Tianwen 1 in der Tiefebene „Utopia Planitia“ auf dem Mars, um nicht nur wissenschaftliches, sondern auch planetarisches Neuland zu betreten. Ihr Name „Tianwen“ bedeutet ins Deutsche übersetzt soviel wie „Fragen an den Himmel“. Während die internationale Raumforschung bereits an der Marsbesiedlung arbeitet, richtet die Ausstellung Terra incognita — Fragen an die Erde den Blick auf die Wunder und Rätsel dieses Planeten. Das Projekt betrachtet den Lantz’schen Park als einen „weißen Fleck“, den es neu zu erkunden gilt und zwar mit den Mitteln der Kunst.

Im 19. Jahrhundert im Stil englischer Landschaftsgärten angelegt, repräsentiert der Lantz’sche Park eine Idealvorstellung von Natur. Anders als bei den französischen, klar strukturierten Gärten suggeriert seine lockere Anordnung bei den Besucher*innen das Gefühl, ein idyllisches, organisch gewachsenes Stück Natur zu betreten. Als eine sorgfältig choreografierte Landschaft suggeriert der Park eine perfekte Symbiose zwischen Mensch und Umwelt, die es in dieser Form jedoch längst nicht mehr gibt.

Wenn heute von dem geologischen Zeitalter des Anthropozäns die Rede ist, wird der Mensch als ein zentraler Einflussfaktor aufgefasst, der die Welt nicht nur bewohnt, sondern nachhaltig formt und verändert. Angesichts fortschreitender Erderwärmung und dem sich abzeichnenden Artensterben wird seine Verantwortung schmerzlich deutlich. Die bewusste Gestaltung der Beziehung zwischen Mensch und Natur stellt daher eine der großen Herausforderungen unserer Zeit dar und erfordert ein neues Selbstverständnis, das den Menschen mitten in der Welt verortet, als inhärenter Teil eines komplexen ökologischen Systems.

Neben unmittelbaren, physisch-sinnlichen Erfahrungen prägen heute zunehmend digital erzeugte Bilder die Vorstellungen von Natur. Ganz gleich ob durch Satelliten- oder Radaraufnahmen, Natur begegnet uns nicht mehr nur in Form von Karten und Modellen, sondern als angehäufte Datenreihen und Statistiken, die zwar exaktes Wissen und Kontrolle suggerieren, jedoch weitestgehend abstrakt bleiben. Ob sie am Ende zu einem nachhaltigeren Umgang mit der Natur führen oder welche alternativen Zugänge zur Natur es gibt, bleibt daher offen.

Terra Incognita — Fragen an die Erde widmet sich den heutigen „weißen Flecken“ auf der Erde. Die Ausstellung im Lantz’schen Park vereint Skulpturen, Installationen, Performances und Veranstaltungen, die sich mit offenem und neugierigem Blick mit der spezifischen Gestalt des Ortes, seiner Flora und Fauna aber auch mit seiner Sozialstruktur und Funktion als Ort des Innehaltens und der Regeneration auseinandersetzen. Die Künstler*innen „erobern“, „erforschen“ und „besetzen“ ihn für die Dauer von zwei Monaten mit dem Ziel, ein Remapping dieses Territoriums anzuregen, um sich neu zu verorten.

Das Projekt wird zusätzlich gefördert von:

       

Sponsor:

Kooperationspartner:

       

Temporäre Skulpturen im
Lantz’schen Skulpturenpark 2022

Gili Avissar

Anne Duk Hee Jordan

Lena von Goedeke

Philipp Modersohn

Navid Nuur

Kollektiv orangotango

Michail Pirgelis

Annika Rixen

Adrien Tirtiaux

Shira Wachsmann

Martin Walde

Kuratorinnen 2022:
Friederike Fast und Lea Schleiffenbaum

Friederike Fast und Lea Schleiffenbaum

Friederike Fast und Lea Schleiffenbaum kennen sich seit 2013 und haben seitdem mehrere Projekte miteinander realisiert.

Foto:   Veit Mette

Friederike Fast (*1975 in Bielefeld) studierte Fotografie in Dortmund sowie Kultur-, Kommunikations- und Medienwissenschaften in Leipzig. Sie arbeitete in einer Galerie für zeitgenössische Kunst in New York und ist aktuell als Kuratorin am Museum Marta Herford tätig, das sie 2005 mit eröffnete. Als Ausstellungsmacherin realisierte sie zahlreiche Projekte im In- und Ausland, darunter auch Kunstprojekte im öffentlichen Raum wie ›5 Tore / 5 Orte‹ mit dem Künstler Dennis Oppenheim. In den letzten Jahren lehrte sie außerdem an der Universität Paderborn. Ihre Arbeit ist geprägt von gesellschaftspolitischen Themen sowie von experimentellen Ausstellungs- und Vermittlungsformaten, die den Ort auf überraschende Weise mit einbeziehen. 2011 erhielt sie als Kokuratorin der Ausstellung ›Wir sind alle Astronauten — Richard Buckminster Fuller im Spiegel zeitgenössischer Kunst‹ den Justus Bier Preis für Kuratoren der Helga Pape-Stiftung.

Als Mediatorin für die Neuen Auftraggeber setzt Lea Schleiffenbaum (*1985 in Luzern) Projekte im öffentlichen Raum um. Gesellschaftliche Teilhabe und die Formulierung individueller und kollektiver Bedürfnisse und deren Spiegelung in der zeitgenössischen Kunst stehen im Zentrum des Programms der Neuen Auftraggeber. Diesen Ansatz verfolgt Lea Schleiffenbaum auch in ihrer kuratorischen Arbeit. Neben ihrer Tätigkeit als Mediatorin ist sie als freiarbeitende Kuratorin tätig, unter anderem am ZK/U — Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin. Lea Schleiffenbaum hat an der School of the Art Institute in Chicago und an der Westminster University in London studiert. Sie lebt in Berlin und arbeitet deutschlandweit.

Termine und
Veran­staltungen
2022

Das Veranstaltungsprogramm findet an drei Wochenenden statt und erstreckt sich über die gesamte Ausstellungsdauer.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Im Rahmen der Ausstellung lädt der Förderverein Lantz‘sche Kapelle Lohausen e.V. zur Besichtigung der Kapelle ein. Die Öffnungszeiten finden Sie hier.

Nathow & Geppert Gestaltung, BielefeldTerra incognita – Questions for the Earth

Participating artists: Gili Avissar, Anne Duk Hee Jordan, Lena von Goedeke, Philipp Modersohn, Navid Nuur, Collective orangotango, Michail Pirgelis, Annika Rixen, Adrien Tirtiaux, Shira Wachsmann, Martin Walde

Curatorial directors: Friederike Fast and Lea Schleiffenbaum

Opening: June 11, 2022, 4-10pm
Exhibition duration: June 12 through August 21, 2022

The term “terra incognita” (lat. “unknown terrain”) dates back to the age of mariners and voyages of discovery. It refers to places on Earth that were not yet described, mapped, or explored. In the past, many imaginative narratives were projected onto these unexplored regions. Thus, in historical maps of the land or the sea they were often portrayed in the form of dragons or other fabled creatures. Today, it is above all foreign planets that count as uncharted terrain. In the summer of 2020, the Chinese Mars rover Tianwen 1 landed on the low plain of “Utopia Planitia” on Mars, thus entering not only new scientific but also new planetary territory. Its name “Tianwen” means as much as “Questions to the Heavens”. While international research into outer space is already working on colonizing Mars, the exhibition “Terra incognita – Questions for the Earth” addresses the marvels and enigmas of our planet. The project considers the Lantz’sche Park as uncharted territory that needs to be explored – namely by means of art.

Designed in the 19th century in the style of an English landscape garden, Lantz’sche Park represents an idealized notion of nature. Unlike French gardens with their clear layouts, its leisurely ground plan gives viewers the feeling of entering idyllic, organically choreographed countryside. As a carefully choreographed landscape, the park intimated a perfect symbiosis of humans and the environment that has long since ceased to exist in this form.

When we talk today of the geological age of the Anthropocene, then we are assuming humans as a key factor influencing the planet, not just by inhabiting it, but by enduringly shaping and changing it. Humans’ responsibility is becoming painfully apparent in the form of given ongoing global warming and the emerging negative impact on biodiversity. One of the major challenges of the day is therefore to consciously design the relationship between humans and nature. This calls for us to adopt a new understanding of ourselves that locates humans in the world, as an intrinsic part of a complex ecological system.

In addition to the direct, physical, sensory experiences, today it is increasingly digitally generated images that define our concepts of nature. Be they images captured by satellite or by radar, we no longer encounter nature only through maps and models, but as aggregated data series and statistics that, while suggesting we have exact knowledge and control at our fingertips, actually remain largely abstract. Whether they lead in the final instance to a more sustainable relationship to nature or what alternative approaches to nature exist is therefore a moot point.

“Terra Incognita — Questions for the Earth” focuses on the “uncharted spaces” on Earth today. The exhibition in Lantz’sche Park combines sculptures, installations, performances and events, all of which address the specific face of the place, its flora and fauna, as well as its social structure and its function as a place to tarry and recuperate – with an open and inquisitive mind. The artists will “conquer”, “explore” and “occupy” the park for a period of two months, all with the intention of encouraging a remapping of this territory in order for us to redefine our place in and with nature.

Additionally funded by

       

Benefactor:

Cooperationpartner:

   

Friederike Fast und Lea Schleiffenbaum

Friederike Fast and Lea Schleiffenbaum first met in 2013 and they have since realized several projects together.

Foto:   Veit Mette

Friederike Fast (born in 1975 in Bielefeld) studied Photography in Dortmund as well as Cultural, Communications and Media Studies in Leipzig. She worked in a gallery for contemporary art in New York and is currently curator at Museum Marta Herford, where she is one of the members of staff active since its foundation in 2005. As an exhibition organizer she has realized countless projects inside and outside Germany, including art projects in the public space such as “5 Gates / 5 Places” with artist Dennis Oppenheim. In recent years, she has also lectured at Paderborn University. Her work is strongly influenced by socio-political topics and experimental exhibition and education formats that incorporate the respective space in surprising ways. In 2011, as co-curator of the exhibition “We are all Astronauts — Universe Richard Buckminster Fuller Reflected in Contemporary Art”, she was awarded the Helga Pape Foundation’s Justus Bier Prize for Curators.

As a mediator for The New Patrons, Lea Schleiffenbaum (born in 1985 in Lucern) focuses on public art projects. Social participation and the formulation of individual and collective needs and their reflection in contemporary art are at the heart of The New Patrons’ program. Lea Schleiffenbaum also follows this approach in her curatorial work. Alongside her work as a mediator, she works as a freelance curator, among others at ZK/U — Zentrum für Kunst und Urbanistik in Berlin. Lea Schleiffenbaum studied at the School of the Art Institute in Chicago and at Westminster University in London. She lives in Berlin and works nationwide.

Temporary sculptures
Lantz’schen Skulpturenpark 2022

Gili Avissar

Anne Duk Hee Jordan

Lena von Goedeke

Philipp Modersohn

Navid Nuur

Kollektiv orangotango

Michail Pirgelis

Annika Rixen

Adrien Tirtiaux

Shira Wachsmann

Martin Walde

Dates and
Events
2022

The event program for the exhibition “Terra Incognita — Questions for the Earth” expands over three weekends across the entire duration of the exhibition.

All events are out of charge.

On the occasion of the exhibition, the Förderverein Lantz’sche Kapelle Lohausen e.V. invites you to visit the chapel. You can find the opening hours here.

Kurator*innen 2021:
Victoria Tarak und Sean Mullen

Temporäre Skulpturen im
Lantz’schen Skulpturenpark 2021

Dominique Gonzalez-Foerster
Untitled (Family Schmela
after Family Stillpass), 2021

José Montealegre
The Sundial;
Story Five, 2021

Kinga Kiełczyńska
Hidden Interface, 2021

Klara Kayser
Wherever you are, 2021

Mikołaj Sobczak
Die Vögel, (The Birds), 2021

Mira Mann
Panoscene, 2021

Rindon Johnson &
Jordan Loeppky-Kolesnik

Sami Schlichting,
various curses,
Stahl, 2021

Daniel Dewar &
Grégory Gicquel
Nudes XI, 2020
Nudes X, 2020

Anna Budniewski Briefkasten, 2021

Termine und
Veran­staltungen
2021

Kurator 2020:
Dr. Gregor Jansen

Temporäre Skulpturen im
Internationalen Lantz’schen
Skulpturenpark 2020

Orbis
von Martin Pfeifle

I don‘t want to ruin
your willpower
von Christian Odzuck

Mae West Conical
Shapes Template
von Rita McBride

Stammheimer Kette
von Gesine Grundmann

vedere
Bogomir Ecker

The park is mine
von Julia Bünnagel
& Patrick Rieve

Termine und
Veran­staltungen
2020