Presseartikel
19/06/2020
39er-Denkmal

Wie durchkreuzt man den Militarismus?, FAZ

Foto: Ultrastudio

In ihrer Ausgabe vom 19.06.2020 berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung über den Ideenwettbewerb 39er-Denkmal auf dem Reeser Platz

„Auch Hitlers letzte Hoffnung blieb egomanische Illusion. Die am 10. April 1945 aufgestellte 12. Armee unter dem Kommando des Panzergenerals Walther Wenck ging als „Geisterarmee“ in die Geschichte ein. So endete alles, wie es begonnen hatte. Von Anfang an hatte Hitler Gespenster zu den Hakenkreuzfahnen gerufen. Er mobilisierte die Toten des Weltkriegs, um für dessen Wiederholung zu werben.

Im Juli 1939 wurde in Düsseldorf ein Kriegerdenkmal eingeweiht, das „Die 39er“ ehrt. Gemeint sind die Gefallenen des Niederrheinischen Füsilier-Regiments Nr. 39, aber man könnte die Inschrift auch auf die ersten Toten des neuen Krieges beziehen, den Hitler wenige Wochen später entfesselte. Denn die Füsiliere ziehen wieder in die Schlacht, verlassen als Relief die durch eine Toröffnung in der schmucklosen Wand markierte Gruft. Der Bildgedanke des von Rudolf Klaphaus, Artur Tachill und Richard Kuöhl entworfenen Werkes säkularisiert in barbarischer Weise die christliche Verheißung der Auferste”

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