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01/07/2020
Friedrich-Rückert-Gymnasium

Sanierung am Friedrich-Rückert-Gymnasium und Weiterbildungskolleg schreitet voran

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Melanie Zanin

55 Millionen Euro Investitionsvolumen/Bauarbeiten liegen im Kosten- und Zeitrahmen/Fertigstellung für Oktober 2021 geplant

Die Landeshauptstadt Düsseldorf bleibt weiter führend bei der Sanierung von Schulen. So auch am Schulstandort Rückerstraße 6, dort werden insgesamt 55 Millionen Euro investiert. Hier befinden sich das Friedrich-Rückert- Gymnasium und das Weiterbildungskolleg (Abendgymnasium). Der Baubeginn erfolgte im November 2019, die Fertigstellung ist nach 23- monatiger Bauzeit für Oktober 2021 geplant.

In der Baumaßnahme werden die Sanierung des Bestandsgebäudes und eine Erweiterung des Friedrich-Rückert-Gymnasiums auf fünf Züge zusammengefasst. Besonderheit ist hier, dass in drei Bereichen zeitgleich gearbeitet wird. Das Bestandsgebäude wird saniert und gleichzeitig umgebaut. Dabei werden die Gebäudehülle nach energetischen Vorgaben erneuert und die technischen Anlagen ausgebaut. Der Grundriss des Gebäudes wird komplett neugeordnet. Dabei entsteht zugleich ein neuer Haupteingang. Darüber hinaus werden auch ein Erweiterungsanbau für die naturwissenschaftlichen Bereiche sowie eine Einfeld-Sporthalle errichtet.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: „Auch in Zeiten des Coronavirus werden die Projekte der Landeshauptstadt Düsseldorf mit Tempo vorangetrieben. Trotz der ausgesprochen ambitionierten Bauzeit laufen die Fortschritte weiterhin plangemäß. Mit dem umfassenden Ausbau am Standort Rückertstraße kann sich die gesamte Schulgemeinde – die 1.018 Schülerinnen und Schüler ebenso wie die 90 Lehrerinnen und Lehrer – ab 2021 auf eine moderne und hochwertige Umgebung zum Lernen und Lehren freuen.“

Standort wird komplett barrierefrei

Die Gesamtgrundstücksfläche beträgt rund 13.100 Quadratmeter, der Neubau selbst wird über eine Fläche von 2.800 Quadratmetern verfügen. Zudem werden die Außenanlage und die Wegeführung umgestaltet, sodass sich der Schulstandort dann auch zur Sankt-Franziskus-Straße hin öffnet.

Der gesamte Standort wird barrierefrei gestaltet. Durch den Umbau im Bestand werden die benötigten Unterrichtsräume mit den dazugehörenden Mehrzweck-, Differenzierungs- und Nebenräumen alle im bestehenden Schulgebäude untergebracht.

Das Untergeschoss ist als Souterrain im südlichen Teil belichtet. In dieser Ebene sind das Pädagogische Zentrum, die Fachräume für Kunst und Musik sowie die Erweiterung der Mensa mit „Cook & Chill-Küche“ für dann insgesamt 400 Personen geplant. Tagsüber wird das Untergeschoss den Schülern als Aufenthaltszone zur freien Verfügung stehen. Es ist als Versammlungsstätte für 1.150 Personen geplant. Weitere Unterrichts- und Differenzierungsräume sowie die beiden Mediotheken mit angeschlossenem Selbstlernzentrum werden im Obergeschoss untergebracht. Alle Unterrichtsräume werden mit neuer Datentechnik, beschreibbaren Projektionswänden und interaktiven Beamern ausgestattet. Auf den breiten Fluren sind Lernecken zum ruhigen und selbstständigen Arbeiten vorgesehen.

Während der Baumaßnahme sind die Schüler beider Schulen vollständig in einer großen Containeranlage auf dem Sportplatz untergebracht. Die Dreifach-Sporthalle kann weiterhin genutzt werden und steht dem Schul- und Vereinssport damit auch jetzt zur Verfügung.

Kunst-am-Bau-Wettbewerb

Im Rahmen des Bauvorhabens lobt die Kunstkommission der Stadt Düsseldorf einen bundesweiten Kunst-am-Bau-Wettbewerb aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, für den Standort einen signifikanten künstlerischen Beitrag zu entwerfen, der dem Ort im Zusammenwirken mit der Architektur und der Funktion einen unverwechselbaren Ausdruck verleiht. Die Schulgemeinschaft selbst wünscht sich, dass mit dem entstehenden Kunstwerk die Außenwahrnehmung der Schule erhöht wird. Die Schule wurde als Europaschule zertifiziert. So gibt es am Friedrich-Rückert-Gymnasium ein erweitertes Fremdsprachenangebot, bilinguale Angebote sowie internationale Projekte und Partnerschaften.

Für die Teilnahme an dem Wettbewerb können ab sofort alle notwendigen Formblätter und Unterlagen abgerufen werden unter: www.kunstkommission-duesseldorf.de. Künstlerinnen und Künstler bzw. Künstlergruppen können sich bis zum 21. August 2020 bewerben. Es ist beabsichtigt vier bis sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den eingegangenen Bewerbungen auszuwählen. Für die Realisierung des Kunstwerks stehen maximal 150.000 Euro brutto zur Verfügung. Die ausgewählten Künstlerinnen beziehungsweise Künstler erhalten ein Teilnahmehonorar in Höhe von 2.000 Euro brutto.

Ein Video zu diesem Thema finden Sie im Laufe des Tages auf YouTube unter:

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