Lydia Oermann

Über mich

Ich wurde 1957 in Bitburg geboren und lebe seit 2017 in Köln. Vorher habe ich lange Zeit in Trier gelebt und dort 9 Jahre ein großes Atelier geleitet, in dem ich eine Kooperation mit der Fachhochschule für Modedesign hatte und eine Vielzahl an Workshops durchgeführt habe.
In den 70er Jahren habe ich in Bonn Französisch und Philosophie studiert und 1984 mit einem ersten Staatsexamen abgeschlossen.
Künstlerisch machte ich meine ersten „Gehversuche“ in Weißenseifen bei dem Bildhauer Christoph Manke. In Bonn gab es seinerzeit das Studio für Kunsterziehung neben der Uni. Dort besuchte ich Seminare in Drucktechnik und Zeichnung.
In den 90er Jahren begann ich ernsthaft künstlerisch zu arbeiten und suchte mir zur Unterstützung verschiedene Lehrer*innen. Erste Ausstellungen folgten.
1995 entdeckte ich den Siebdruck und war fasziniert von den Möglichkeiten dieser Drucktechnik. Ich begann zu experimentieren und machte mich auf die Suche nach meiner eigenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeit und Formensprache

Foto Werner Bitzigeio

WALK THE LINE - GYMNASIUM EDENKOBEN

Die Linie ist das Erste und Letzte, sowohl in der Malerei als auch in jeder Konstruktion. Alexander Rotschenko 1921 Das Objekt „Walk the line“ wirkt wie das Fragment eines Schriftzuges im Raum. Es verweist mit seinem Schwung und seinen Schleifen auf die lateinische Ausgangsschrift. „Walk the line“ greift formal die Landschaftsform auf und wird als prägendes Element im Außenraum wahrgenommen, ohne den Blick zu verstellen. Vielmehr lenkt es den Blick durch den Raum und verleitet dazu, ihn umherschweifen zu lassen. Zeit manifestiert sich im skulptural bespielten Raum. Diese Skulptur ergänzt in besonderem Maße die vorhandene Bausubstanz, da sie keinen weiteren Baukörper zu den ohnehin sehr präsenten Gebäuden hinzu fügt, sondern mit ihrer spielerischen Raumauffassung einen formalen Gegenpol bildet. Obwohl aus massivem Stahl konstruiert, suggeriert das Objekt eine große Leichtigkeit durch die scheinbare Überwindung der Schwerkraft und die geschwungenen Formen. Das Objekt kann von den Schülerinnen und Schülern „besetzt“ werden. Es stellt sich von allen Seiten jeweils unterschiedlich dar und gewährt ständig neue Ein- und Durchblicke. Es ist witterungsbeständig und bedarf keiner besonderen Instandhaltung. 2020/2021 - 116 000 Euro

ART CLUSTER - DFKI - KAISERSLAUTERN

Zwölf aus der Wand herausragende Acrylblöcke in verschiedenen Größen sind mit unterschiedlichen Motiven mehrseitig bedruckt. Netzstrukturen, digitale Codes sowie Elemente aus der Natur wurden verfremdet und so auf die Objekte gedruckt, dass sich vom jeweiligen Standort des Betrachters und bei unterschiedlichem Lichteinfall stets neue Bildwirkungen ergeben. Die gestaltetet Fläche wird zur Zone des Entdeckens. 2013 - 14 000 Euro

Bildkunst Nr.: 1126413

Bildkunst Nr.: 1126413

UNSERE HOFFNUNG GRÜNDET AUF DEM SPORTPUBKLIKUM - MPG/AVG TRIER

Berthold Brecht war ein großer Anhänger des Sports und er wünschte sich ein ebenso engagiertes Publikum für das Theater wie in den Sportarenen. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass bereits in der Antike sportliche Wettkämpfe vor Publikum ausgetragen wurden. Die Arbeit in der Turnhall gewährt eine dauerhafte Präsenz von Publikum. 2008 - 23 000 Euro

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