„Wo die Wessis sich selbst feiern“

3. März 2020
In der Monopol kommentiert Elke Buhl den Streit um das „Einheitsmerkmal“.

Gegenüber Monopol sagte Via Lewandowky als Vorsitzer der Kommission: „Wie jedes andere Denkmal, auch wenn es eine Schenkung ist, muss sich dieses Kunstwerk kritischen Fragen stellen. Vor allem dann, wenn es prominent im öffentlichen Raum aufgestellt werden soll.“ Seiner Meinung nach hat der „ornamental bearbeitete Fabrikschlot“ ästhetisch und gedanklich ziemliche Schwächen: „Die Einfachheit der Abstraktion kann schnell zum metaphorischen Supergau werden“. Durch die Phrasendrescherei der Initiatoren werde außerdem der eigentliche Sinn des Denkmals missbraucht. „Angesichts der immer wieder konstatierten unterschiedlichen Befindlichkeiten zwischen Ost und West wird diese Initiative zum in Beton gegossenen Ausdruck einer Entfremdung von der realen Situation“.

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