{"id":10751,"date":"2021-06-14T08:03:57","date_gmt":"2021-06-14T06:03:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kunstkommission-duesseldorf.de\/about-us\/vorgeschichte\/"},"modified":"2026-01-07T11:03:49","modified_gmt":"2026-01-07T10:03:49","slug":"background","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kunstkommission-duesseldorf.de\/en\/about-us\/background\/","title":{"rendered":"Background"},"content":{"rendered":"<section role=\"region\" aria-labelledby=\"hero-title\" class=\"l-section wpb_row us_custom_64be34c9 height_auto full_height valign_bottom with_img\"><div class=\"l-section-img\" role=\"img\" aria-label=\"Vorgeschichte Gr\u00fcndung der Kommission f\u00fcr Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf\" data-img-width=\"1500\" data-img-height=\"666\" style=\"background-image: url(https:\/\/www.kunstkommission-duesseldorf.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/vorm_HeineHaus_Header_1.ba6f32f1.jpg);\"><\/div><div class=\"l-section-overlay\" style=\"background:rgba(0,0,0,0.25)\"><\/div><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 vc_col-lg-offset-0 vc_col-lg-8 vc_col-md-offset-1 vc_col-md-10 vc_col-sm-offset-1 vc_col-xs-offset-1 vc_col-xs-10 wpb_column vc_column_container hero-flex-column\"><div class=\"vc_column-inner us_custom_55a2e57e\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"w-separator hero-spacer-top size_custom\" style=\"height:0px\"><\/div><div class=\"w-post-elm post_taxonomy us_custom_9184691a background has_text_color style_simple color_link_inherit\"><span class=\"term-242 term-kunstkommission\">Kunstkommission<\/span><\/div><div class=\"w-separator size_custom\" style=\"height:3px\" id=\"fe3b\"><style>@media(max-width:600px){ #fe3b{height:1px!important}}<\/style><\/div><h1 class=\"w-post-elm post_custom_field us_custom_7223f3e3 project-title type_text page-headline color_link_inherit\" id=\"hero-title\"><span class=\"w-post-elm-value\">Background<\/span><\/h1><div class=\"w-separator size_custom\" style=\"height:1px\" id=\"u63b\"><style>@media(max-width:1024px){ #u63b{height:5px!important}}<\/style><\/div><div class=\"w-separator hero-spacer-bottom size_custom\" style=\"height:0px\" id=\"jac6\"><style><\/style><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n<section class=\"l-section wpb_row height_medium\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 vc_col-lg-offset-2 vc_col-lg-8 wpb_column vc_column_container us_animate_fade\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h2>Der Gr\u00fcndung der Kommission f\u00fcr Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf ging ein intensiver Beteiligungsprozess voraus, der ma\u00dfgeblich von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern gestaltet und organisiert wurde.<\/h2>\n<p>Auf der Basis der Handreichungen des Deutschen St\u00e4dtetags und der langj\u00e4hrigen Recherchen von Markus Ambach und Andrea Knobloch entstanden die Richtlinien der Kommission.<\/p>\n<p>Der Verabschiedung der \u201eRichtlinien der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf f\u00fcr Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum\u201c durch den Rat der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf am <strong>18. Mai 2017<\/strong> ging eine lange Diskussion \u00fcber den Umgang mit Kunst im \u00f6ffentlichen st\u00e4dtischen Raum und \u00fcber faire und transparente Wettbewerbsverfahren voraus. In den vergangenen Jahrzehnten gab es kein klar strukturiertes Verfahren f\u00fcr Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum in D\u00fcsseldorf. Die Realisierung von Kunstwerken im st\u00e4dtischen Auftrag geschah eher zuf\u00e4llig und die Verfahren dazu waren wenig transparent.<\/p>\n<p><strong>2002<\/strong> organisieren die K\u00fcnstler*innen Markus Ambach und Andrea Knobloch eine \u00f6ffentliche Diskussion zum Thema im K\u00fcnstlerverein Malkasten. Heinz Sch\u00fctz stellte das Model der Kunstkommission M\u00fcnchen vor, das vielen Teilnehmern der Veranstaltung besonders vorbildlich erschien. Der damalige Kulturdezernent der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf Hans Heinrich Grosse-Brockhoff sagte zu, einen Entwurf f\u00fcr ein Model nach dem M\u00fcnchner Vorbild in den Rat der Stadt einbringen zu wollen.<\/p>\n<p>Zwischen <strong>2004 und 2007<\/strong> initiiert stadtraum.org (Markus Ambach und Andrea Knobloch) in Kooperation mit dem Kulturamt und dem Amt f\u00fcr Immobilienmanagement der Stadt eine modellhafte Kunstkommission, die sich an der Verfahrensweise der \u201eKommission f\u00fcr Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum\u201c der Stadt Landeshauptstadt M\u00fcnchen orientiert. In diesem Rahmen werden an vier D\u00fcsseldorfer Schulen Kunst am Bau Projekte realisiert.<\/p>\n<p>Im Jahr <strong>2008<\/strong> f\u00fchrte das Kulturamt der Stadt D\u00fcsseldorf auf Anregung des Beirats Bildende Kunst in Zusammenarbeit mit der K\u00fcnstlerin Birgit Jensen eine \u201eSt\u00e4dteumfrage \u00fcber die Verfahrensweise f\u00fcr Kunst im \u00f6ffentlichen Raum\u201c durch. Im Vergleich zwischen den St\u00e4dten Berlin, Frankfurt, Hamburg, K\u00f6ln, M\u00fcnchen und Stuttgart kam man erneut zu dem Ergebnis, dass insbesondere M\u00fcnchen bei der Entwicklung neuer Wege im Umgang mit Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum als Vorbild f\u00fcr D\u00fcsseldorf dienen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>In der Folgezeit gab es immer wieder Versuche eine Kunstkommission in D\u00fcsseldorf zu etablieren, die aber von der politischen Mehrheit im Rat der Stadt nicht unterst\u00fctzt wurden.<\/p>\n<p><strong>2014<\/strong> Die \u201eAmpel\u201c-Koalition im Stadtrat, bestehend aus SPD, B\u00fcndnis 90\/DIE GR\u00dcNEN und FDP verabredet die Einf\u00fchrung einer Kunstkommission in ihrer Kooperationsvereinbarung: \u201eKunst am Bau\/im \u00f6ffentlichen Raum: Wir wollen, dass Kunst in D\u00fcsseldorf sichtbar wird. Besonders Stra\u00dfenz\u00fcge und Pl\u00e4tze eignen sich, um Kunst in das \u00f6ffentliche Bewusstsein zu bringen. Um eine aktive Teilhabe von Kunst im Diskurs des \u00d6ffentlichen zu erm\u00f6glichen, schlagen wir eine Kunstkommission nach dem M\u00fcnchner Modell vor, die mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Unabh\u00e4ngigkeit von wirtschaftlichen, parteipolitischen und privaten Interessen Konzepte erarbeitet, durch die hindurch sich Kunst im \u00f6ffentlichen Raum als fortschrittliches und diskussionsf\u00f6rderndes Ereignis mit gesellschaftlicher Relevanz abbilden kann. Zur Finanzierung verpflichten wir uns, k\u00fcnftig einen Anteil von 2 Prozent der Baukosten \u00f6ffentlicher Bauten f\u00fcr Kunstwerke zu verwenden. In der Stadtplanung wird eine speziell auf den Ort zugeschnittene Gestaltung fr\u00fchzeitig im Planungsprozess angelegt. Durch offene Wettbewerbe erhalten auch noch nicht etablierte K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler die Chance, sich zu beweisen.\u201c<\/p>\n<p>Anfang <strong>Januar 2015<\/strong> verabredeten die kulturpolitischen Sprecher der Ratsfraktionen der SPD, B\u00fcndnis 90\/DIE GR\u00dcNEN und der FDP mit dem K\u00fcnstler Markus Ambach und den K\u00fcnstlerinnen Andrea Knobloch und Ute Reeh, dass die im Kooperationsvertrag der neuen Koalition vorgeschlagene Einrichtung einer Kommission f\u00fcr Kunst und Bauen nach dem M\u00fcnchner Modell von den K\u00fcnstlern*innen im Dialog mit den zust\u00e4ndigen Verwaltungsstellen vorbereitet werden soll. Zu diesem Zweck wurde die K\u00fcnstler-Arbeitsgemeinschaft KUKODUS gebildet. Die AG bestand aus J\u00f6rg-Thomas Alvermann, Markus Ambach, Bj\u00f6rn Bock, Andrea Knobloch (bis Okt. 2015), Stephan Machac und Noemi Weber.<\/p>\n<p><strong>25. Juni 2015<\/strong> Der Rat der Stadt D\u00fcsseldorf verabschiedet einen Antrag zur Bildung der ersten Kunstkommission: \u201eDie Kommission soll eine aktive Teilnahme von K\u00fcnstler*innen in der Ausgestaltung des \u00f6ffentlichen Raumes erm\u00f6glichen und die Relevanz der \u00f6ffentlichen Kunst als fortschrittliches und diskussionsf\u00f6rderndes Ereignis in D\u00fcsseldorf st\u00e4rken. Sie soll auch die Verwendung von Mitteln f\u00fcr Kunst am Bau und Kunst im \u00f6ffentlichen Raum in H\u00f6he von bis zu 2 % der Baukosten \u00f6ffentlicher Geb\u00e4ude behandeln.\u201c<strong><br \/>\n<\/strong><br \/>\n<strong>Januar 2017<\/strong> Bildung einer Interims-Kunstkommission f\u00fcr ein Kunst-am-Bau-Projekt am Goethe-Gymnasium. Da die verwaltungsinterne Pr\u00fcfung der Richtlinien andauert initiiert die AG KUKODUS ein Pilotprojet f\u00fcr das Goethe-Gymnasium. Das Wettbewerbsverfahren lehnt sich so weit wie m\u00f6glich an das Verfahren der geplanten Kunstkommission an. Zu den Vertretern der K\u00fcnstler*innen in der Kommission geh\u00f6ren Katharina Sieverding,\u00a0 Johannes Bendzulla, Stefan Sous, Thomas Stricker und Anna Mirbach. Weitere Mitglieder der Kommission sind der Fotograf Stephan Machac, die Objekt-K\u00fcnstlerin Noemi Weber und der Maler J\u00f6rg-Thomas Alvermann. Alle drei geh\u00f6ren zur Initiative KUKODUS die seit 2015 im Auftrag der Politik die Einrichtung einer Kunstkommission f\u00fcr D\u00fcsseldorf vorbereitet.<\/p>\n<p>Am <strong>18. Mai 2017<\/strong> verabschiedet der Rat der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf die <strong>Richtlinien Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum.<\/strong><\/p>\n<p>Im <strong>September 2017<\/strong> wird der Verein der D\u00fcsseldorfer K\u00fcnstler zur gegenseitigen Unterst\u00fctzung und Hilfe, 1844 vom Kulturausschuss beauftragt gemeinsam mit der AG-KUKODUS die Ernennung und Wahlen der Vertreter*innen f\u00fcr die Kunstkommission zu organisieren. Der Verein wird auch beauftragt die Homepage der zuk\u00fcnftigen Kunstkommission mit einem digitalen K\u00fcnstlerpool einzurichten.<\/p>\n<p>Im <strong>Dezember 2017<\/strong>\u00a0wird die erste Kommission f\u00fcr Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum berufen.<\/p>\n<p>In <strong>2020<\/strong> erfolgt ein Evaluationsprozess auf Basis der bisher gewonnenen Erfahrungen. Unter den pandemischen Rahmenbedingungen verz\u00f6gern sich die Prozesse. Am <strong>1. Juli 2021<\/strong> verabschiedet der Rat der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf die \u00fcberarbeitete Richtlinie Kunst im \u00f6ffentlichen Raum.<\/p>\n<p>Im<strong> September 2021<\/strong> nimmt die zweite Kunstkommission ihre Arbeit auf.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"KunstkommissionBackground Der Gr\u00fcndung der Kommission f\u00fcr Kunst am Bau und im \u00f6ffentlichen Raum der Landeshauptstadt D\u00fcsseldorf ging ein intensiver Beteiligungsprozess voraus, der ma\u00dfgeblich von K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern gestaltet und organisiert wurde. Auf der Basis der Handreichungen des Deutschen St\u00e4dtetags und der langj\u00e4hrigen Recherchen von Markus Ambach und Andrea Knobloch entstanden die Richtlinien der Kommission. 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