Gedenkort für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt

25. März 2019

Infoveranstaltung der Kunstkommission Düsseldorf zu Wettbewerb
Gedenkort für Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt

 

In der Zeit des Nationalsozialismus war Düsseldorf eine Hochburg der Verfolgung und Deportation von Homosexuellen in Konzentrationslager. Seit vielen Jahren gibt es deshalb den Wunsch, mit einem Mahnmal im öffentlichen Raum der Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgeschlechtlichen zu gedenken.

Infolge des Werkstatt-Tages im März 2018 in der Mahn- und Gedenkstätte konzipiert die Kunstkommission Düsseldorf dazu einen Wettbewerb. Im Auftrag der Landeshauptstadt soll nun am Ufer zwischen Rheinknie-Brücke und Oberkassler-Brücke ein Ort der Erinnerung und Akzeptanz von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt entstehen. Ziel ist es, den Opfern von Intoleranz und Verfolgung Raum zu geben und gleichzeitig einen Impuls in die Zukunft zu setzen. Den zweistufigen Wettbewerb lobt die Kunstkommission in Zusammenarbeit mit dem „Forum Düsseldorfer Lesben-, Schwulen-, Bi- und Trans*-Gruppen“ mit geladenen Künstlerinnen und Künstlern aus. Zu dem internationalen Teilnehmerfeld gehört u.a. der Düsseldorfer Konzeptkünstler Mischa Kuball sowie Sharon Hayes (New York), Lena Henke (Frankfurt/New York) und Erez Israeli (Tel Aviv). Für die Umsetzung und künstlerische Gestaltung stellt die Stadt Düsseldorf insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung. Über den Stand der Dinge und die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Wettbewerb möchte die Kunstkommission und das Forum die Beteiligten und eine interessierte Öffentlichkeit informieren. Hierzu laden wir Sie herzlich ein

am Montag, 1. April 2019, von 17.30 bis 19 Uhr,

in die Kunsthalle Düsseldorf, Grabbeplatz 4, 40213 Düsseldorf

Moderiert wird die Veranstaltung vom Vorsitzenden der Kunstkommission Jörg Thomas Alvermann, von Gabriele Bischoff, Vertreterin des Forums Düsseldorfer Lesben-, Schwulen- und Trans*-Gruppen, sowie der Künstlerin Katharina Monka und dem Künstler Christoph Westermeier.

Der Wettbewerb: Die Gestaltung des Kunstwerks ist grundsätzlich freigestellt. Als Ausloberin ist der Kunstkommission allerdings wichtig, dass die Aspekte von Diskriminierung und Verfolgung einzelner Gruppen in die künstlerische Betrachtung mit einfließen. Das Besondere an der Auslobung ist, dass die Künstlerinnen und Künstler den Standort bzw. die Standorte und Räume im oben genannten Areal frei wählen können. Im Wettbewerbsverfahren werden die einzelnen Beiträge dann anonymisiert eingereicht.

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Düsseldorf

Zum Wettbewerb

 

Kontakt

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Kulturdezernat
Geschäftsstelle der Kommission für
Kunst am Bau und im öffentlichen Raum
Zollhof 13
40477 Düsseldorf
Tel. + 49 (0) 211 8 92 41 61

kunstkommission(at)duesseldorf.de
www.kunstkommission-duesseldorf.de