Siegerentwurf beschlossen!

13. Juni 2018

Die Kölner Künstlerin Selma Gültoprak gewinnt den Wettbewerb für das Goethe-Gymnasium!

In ihrer heutigen Sitzung hat die Kunstkommission das erste konkrete Kunstwerk auf den Weg gebracht. Am Goethe-Gymnasium an der Lindemannstraße soll in den nächsten Monaten der Entwurf „Earth is blue“ der Künstlerin Selma Gültoprak aus Köln realisiert werden. Die Künstlerin entfernt den Zaun der Schule an der Lindemannstraße und ersetzt Ihn durch eine individuell gefertigte Zaunskulptur. Die Künstlerin überzeugte die Kommission mit ihrem souveränen Zugriff auf das gesamte Schulgelände: „Der neue Zaun kann nicht nur durchschritten werden, sondern er transformiert sich entgegen der typischen Vorstellung und Zauncharakteristik einer abgrenzenden Linie oder trennenden Wand: er lädt ein, wie eine Skulptur, um schritten zu werden.“ Ralf Schreiber, Schulleiter des Goethe-Gymnasiums: „Wir sind sehr glücklich mit der auswählten Arbeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Künstlerin.“ Herr Schreiber bedankte sich bei der Kommission für die intensive Arbeit.

Die Kommission zeigte sich beeindruckt von der Qualität der eingereichten Arbeiten. Den 2. Platz teilen sich zwei Arbeiten, die die Kommission der Stadt zum Ankauf vorschlagen will, um sie in modifizierter Form an anderen Schulen aufzustellen.

Nachdem in einem ersten Wettbewerb keiner der eingereichten Beiträge die Kommission überzeugen konnte, wurde Anfang des Jahres ein zweiter anonymer Wettbewerb organisiert. 15 Künstlerinnen und Künstler wurden eingeladen in einer ersten Runde Ideenskizzen einzureichen. Fünf Beiträge hatten es in die zweite Runde des Wettbewerbs geschafft. Die beteiligten Künstler waren neben Selma Gültoprak aus Köln: Thorsten Goldberg (Berlin), Axel Lohrer (München), Vera Lossau (Düsseldorf) und  das Künstlerduo Inga Krüger und René Haustein (Düsseldorf).

Für die Realisierung stehen der Künstlerin 120.000 Euro zur Verfügung. In diesem Betrag sind alle Material- und Herstellungskosten enthalten.

Bericht in der RP vom 15. Juni 2018
Bericht in der NRZ vom 15. Juni 2018

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